Mineralischer Bauschutt ist keine Sammelkategorie
Ziegel, Beton oder Keramik sind typische mineralische Materialien. Ob ein bestimmtes Material im konkreten Bauschuttangebot angenommen wird, entnehmen Sie dessen Materialliste. Holz, Kunststoff, Dämmstoffe und Gips gehören nicht automatisch dazu.
Bei Bihl werden unter anderem Gips, Porenbeton sowie Ytong und Gasbeton als eigene Abfallarten geführt. Diese Materialien deshalb nicht ungeprüft einem Bauschuttcontainer beimischen.
Baumischabfall ist ebenfalls nicht alles
Bei Umbau- oder Renovierungsarbeiten entstehen häufig mehrere Materialgruppen. Ein Baumischabfallangebot kann gemischte Inhalte abdecken, aber nicht jeden beliebigen Abfall. Die Zulassung einzelner Materialien richtet sich nach den Angebotsbedingungen.
Asbestverdacht, unbekannte Dämmstoffe, Flüssigkeiten und andere problematische Materialien müssen vor der Bestellung gesondert geklärt werden. Das Etikett „Baumischabfall“ hebt keine Ausschlüsse auf.
So treffen Sie die Auswahl
Erstellen Sie vorab eine Materialliste und trennen Sie offensichtlich unterschiedliche Abfallgruppen. Vergleichen Sie diese Liste mit den erlaubten Inhalten des Angebots. Bei Unsicherheit hilft eine Rückfrage mehr als eine Buchung nach dem günstigsten Preis.
Berücksichtigen Sie neben der Sortierung auch das Gewicht: Mineralische Materialien sind bei gleichem Volumen meist schwerer als viele gemischte Ausbauabfälle.